Projekte

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Mai 2018

„Bedeutsames in Ulm" - Fotoprojekt der Hans-Lebrecht-Schule

Pressemitteilung

Aus Gedankengut entsteht Fotokunst

Im Auge des Betrachters, im Fokus des Fotografen: Ausstellung
„Bedeutsames in Ulm“ – Fotoprojekt der Hans-Lebrecht-Schule

 

In der Sparkasse Neue Mitte ist am 3. Mai 2018 eine besondere Fotoausstellung eröffnet worden: „Bedeutsames in Ulm“. Nach Heimo Koch, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Ulm, sprachen unter anderem Ulms Kulturbürgermeisterin Iris Mann, Prof. Dr. Jörg M. Fegert (Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Ulm), Martin Roschmann (Vorstand Lions Hilfswerk Ulm/Neu-Ulm-Schwaben) sowie Schulleiterin Dorothee Blaumer. Im Rahmen der Beiträge wurde auch auf das gleichnamige Buch verwiesen, welches parallel zur Ausstellung veröffentlicht und in Zusammenarbeit mit der Berliner Grafikerin Annette Köhn gestaltet wurde. Darüber hinaus gab es Informationen zu den weiteren Stationen der Wanderausstellung, die direkt im Anschluss an die Ausstellung in der Sparkasse Neue Mitte im Bürgerhaus Mitte, in der Schaffnerstraße, sowie an anderen Orten in Deutschland zu sehen sein wird – beispielsweise auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Mannheim.  Doch bevor die Ausstellung auf bundesweite Wanderschaft geht, ist diese noch bis zum 4. Juni 2018, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16.30 Uhr in der Sparkasse Neue Mitte zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Das Fotoprojekt wurde von der Hans-Lebrecht-Schule initiiert und schließlich von dem in Ulm ansässigen Fotografen Armin Buhl in Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrkräften der Hans-Lebrecht-Schule umgesetzt.

Im Rahmen des Projekts beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit „Bedeutsamem“ in ihrem Leben. Sie suchten sich dabei ganz bewusst Motive in Ulm aus, die für ihre persönlichen Geschichten, Vorlieben, Ängste, Erlebnisse, Erfahrungen, Weltanschauungen oder Ziele stehen. In der Ausstellung können Besucher in den kreativen Prozess der Jugendlichen eintauchen. Dieser ermöglichte es ihnen, für sie bedeutsame Gefühle und Gedanken mit Hilfe der Kunstfotografie auszudrücken.

In der Hans-Lebrecht-Schule, der 1986 eröffneten Schule für Kranke am Universitätsklinikum Ulm, werden in den beiden Abteilungen „Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie“ und „Unterricht am Krankenbett“ in einem Schuljahr etwa 340 Kinder und Jugendliche aller Schularten unterrichtet, die sich in teilstationärer oder stationärer Behandlung in den Universitätskliniken in Ulm befinden.

Wir schicken Ihnen gerne das Buch gegen eine kleine Spende an den KlinikSchulverein per Post zu. 

Buch anfragen.

Februar 2018

10 000 Euro für die Hans-Lebrecht-Schule

Bedeutsames in Ulm heißt das Projekt der Hans-Lebrecht-Schule.

Dafür hat das „Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum für Schüler in längerer Krankenhausbehandlung am Uniklinikum Ulm“ gestern eine Spende in Höhe von insgesamt 10 000 Euro erhalten. 5000 Euro sind vom Lions-Hilfswerk und 5000 Euro von der BW-Bank Ulm. „Bedeutsames in Ulm“ ist ein Fotobuch, für das sich die Jugendlichen der Hans-Lebrecht-Schule Motive in Ulm gesucht hatten, die für ihre persönliche Geschichte, ihre Vorlieben, Ängste und Erfahrungen stehen.

(Artikel Südwest-Presse, vom 27.Februar 2018)

Dezember 2017

Neue Trinkwasseranlage für die Hans-Lebrecht-Schule

Bereits im Januar 2015 bekam die Hans-Lebrecht-Schule eine neue Trinkwasseranlage. Gespendet wurde die Wasseranlage von der SWISS BlueMotion AG aus Ulm. Die Trinkwasseranlage filtert alle im Wasser befindlichen Schadstoffe aus dem Wasser. Das Leistungswasser ist dadurch unbelastet und gesund. Alle Schüler und Lehrer der Hans-Lebrecht-Schule, die bis dahin ausschließlich Mineralwasser aus Flaschen zu sich nahmen, konnten nun auf ganz einfache Art und Weise gesundes Wasser aus dem Wasserhahn konsumieren.

Im Dezember 2017, fast zwei Jahre später, hat die Firma SBM Water GmbH die Trinkwasseranlage ausgetauscht und für die Schüler und Lehrer der Hans-Lebrecht-Schule nun eine neue Wasserfilteranlage, die mehr Funktionen aufweist als die vorherige Trinkwasseranlage, kostenlos installiert. Die Schüler und Lehrer können das gereinigte Wasser jetzt wahlweise gekühlt oder ungekühlt aus dem Trinkwasserhahn entnehmen. Darüber hinaus kann diese Anlage auch Sprudelwasser produzieren. Gespendet wurde die Wasserfilteranlage von Hans-Peter Lauble, Geschäftsführer der Firma b-projects GmbH in Ulm.

Nach wie vor gilt die Aussage von Schulleiterin Dorothee Blaumer bei Schülern und Lehrern der Hans-Lebrecht-Schule: „Wir trinken gesund und jetzt viel mehr!“

Freuen sich über die neue Wasseranlage: (von links nach rechts, vordere Reihe) Schulleiterin Dorothee Blaumer von der Hans-Lebrecht-Schule, Alexander Eisenegger und Susanne Kunderer-Eisenegger (von links nach rechts, hintere Reihe) Raphael Kunderer Geschäftsführer und Gründer SBM Water GmbH Ulm, Hans-Peter Lauble von der Firma b-projects GmbH, stv. Schulleiterin Lisa Steeb von der Hans-Lebrecht-Schule
September 2017

Feierliche Enthüllung einer Skulptur zum Thema „Dazugehören“

Ein Projekt der Hans-Lebrecht-Schule mit der Künstlerin Anna Sacher Santana

In einem Kunstprojekt haben unsere Schüler der Kinder- und Jugendpsychiatrie gemeinsam mit der Künstlerin Anna Sacher Santana eine Skulptur zum Thema „Dazugehören“ gestaltet, die im Klinikgarten aufgestellt wurde. Im Workshop wurden Ideen der Kinder und Jugendlichen zum Thema gesammelt und erste Entwürfe zur Skulptur in Form von Zeichnungen und Modellen aus Ton angefertigt. Aus diesem Input der Schüler heraus hat die Künstlerin eine Skulptur entworfen und diese gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen umgesetzt.

Unterstützt wurde das Projekt von der Otto-Kässbohrer-Stiftung und der Stadt Ulm. Die feierliche Enthüllung der Skulptur fand Ende September 2017 im Garten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie statt.

Interview mit der Künstlerin Anna Sacher Santana

 

Erste Entwürfe zur Skulptur in Form von Zeichnungen/Skizzen sowie Modellen aus Ton von den Schülern

Entstehungsprozess der Skulptur

Offizielle feierliche Enthüllung der Skulptur

Oktober 2016

Filmprojekt - Ein Tag auf der Jugendstation II

Ein Tag auf der Jugendstation II - Ein Puppen-Filmprojekt der Hans-Lebrecht-Schule Abteilung Kinder- und Jugendpsychatrie Ulm

Im Oktober 2016 haben wir mit den Jugendlichen aus der Station II, alle im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, ein Filmprojekt durchgeführt. Das ganze Projekt wurde von drei Lehrkräften und einem professionellen Team, bestehend aus einer Regisseurin, einem Puppen-Workshop-Leiter und einem Kamera-Team, begleitet. Aufgrund der erforderlichen Anonymität der Schülerinnen und Schüler sind die Darsteller im Film Puppen, die von den Jugendlichen hergestellt und gespielt wurden. Auch die Szenen für das Drehbuch wurden von den Schülerinnen und Schülern aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz selbst ausgewählt und im Deutschunterricht als Szenenvorlage erarbeitet.

Die Jugendlichen haben acht intensive Tage zusammen mit dem professionellen Team gearbeitet. In dieser Zeit sind mit vollem Engagement aller Beteiligten die Puppen entstanden und die im Unterricht erarbeiteten Szenen gedreht worden.

Durch den selbst gedrehten Kurzfilm „Ein Tag auf der Jugendstation II“ soll Einblick in den Stationsalltag der offenen Jugendstation gegeben werden, um „Berührungsängste“ mit dem Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie abzubauen.

Der Film

Entstehungsbilder

Schuljahr 2015 / 2016

Poskartenprojekt

Unsere Kinder und Jugendlichen der Unter-, Mittel- und Oberstufe haben im Rahmen des Kunstunterrichts über das ganze Schuljahr 2015 / 2016 hinweg immer wieder Bilder zu einer bestimmten Jahreszeit gemalt. Dabei wurden unterschiedliche Techniken benutzt. Aus einer Auswahl an Motiven sind am Ende 12 Postkarten entstanden, die Sie mit einer kleinen Spende von 5 Euro an den KlinikSchulVerein Ulm e.V. – zur Unterstützung unserer Kinder und Jugendlichen – erwerben können. Auf dem Flyer unten sind alle Motive abgebildet. Wir schicken Ihnen das Postkarten-Set mit den 12 Motiven gerne per Post zu.

Postkarten anfragen

April 2016

Batik Projekt

Das Batiken ist eine aus Asien stammende Färbetechnik, die auch bei uns bis heute immer noch im Trend ist. Besonders im Frühjahr sind gebatikte Artikel sehr beliebt. Aus diesem Grund haben auch wir uns in der Schule für dieses künstlerische Projekt entschieden. Sechs Schülerinnen der Oberstufe haben unter der Anleitung von einer Lehrerin und zwei Praktikantinnen innerhalb von drei Schulstunden Taschen in zwei verschiedenen Farben kreiert.

Los ging das Projekt mit einem kurzen Theorieteil, in dem die Schülerinnen Informationen über die Geschichte des Batikens und einer modernen Textilfärbetechnik erhielten. Nach einer kurzen Anleitung zur praktischen Umsetzung legten die Jugendlichen dann auch schon selbst Hand an. Gemeinsam wurden die nötigen Materialien bereitgestellt, die Taschen geknotet und zum Schluss in ein Farbbad gelegt.

Um eine Erinnerung an das Projekt zu schaffen, durften die Schülerinnen am Ende noch 2-3 Stoffstückchen batiken. Diese wurden in einer darauffolgenden Stunde gemeinsam zu einem großen Bild zusammengesetzt, welches jetzt das Schulhaus schmückt.

Februar 2016

Projekt der Oberstufe zum Thema "WINTER"

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe konnten zur Bearbeitung des Themas „Winter“ aus verschiedenen Angeboten auswählen.
Angeboten waren zum Beispiel folgende Unterthemen:

  • Kunst (anstatt Farbigkeit: von weiß bis schwarz alle Grautöne / Kontraste)
  • Wintersportarten
  • Warum wird es immer wieder Winter?! (Sonne – Planet)
  • Schreibwerkstatt: verschiedene Gedichtformen zum Thema „Winter“ (Elfchen,…)

Die Jugendlichen erarbeiteten die jeweiligen Inhalte innerhalb einer Woche.
Am Ende der Woche stand die Präsentation aller Ergebnisse aus den Gruppen. Dabei hatte jede Gruppe die freie Wahl bei der Gestaltung.
Im gemeinsamen Rückblick wurde die Projektarbeit als insgesamt sehr positiv bewertet und konstruktive Vorschläge gesammelt, die in den folgenden Projektplanungen einfließen werden.

Februar 2016

"Karneval" - Ein Kunstprojekt der Oberstufe

Ganz bewusst wurde in der Oberstufe das Thema „Karneval“ mit einem hohen Anteil an Farbe als Gegenpol zum tristen Winterwetter gesetzt.
Als Materialangebot standen den Schülern und Schülerinnen Dispersionsfarben zur Verfügung, Stoffe, Glitzer-Deko, Gipsbinden und Maskenrohlinge. Als Untergrund fungierte eine Holzplatte.


Die Jugendlichen setzten ihre Vorstellungen in Form von halbplastischen Gestaltungen in Szene.

April 2015

Neue Trinkwasseranlage für die Hans-Lebrecht-Schule

Im Januar wurde unsere neue Trinkwasseranlage eingeweiht. Gespendet wurde die Wasseranlage von der SWISS BlueMotion AG i.G. aus Ulm. Ebenfalls kostenfrei erfolgte die Installation durch Marcus Hummel von der Firma Evochi.

Die neue Trinkwasseranlage filtert Nitrat und besonders Schwermetalle aus dem Wasser, die sich in Leitungssystemen alter Häuser gerne ablagern. Das Leistungswasser ist dadurch unbelastet und gesund.

Alle Schüler und Lehrer der Hans-Lebrecht-Schule, die bislang ausschließlich Mineralwasser aus Flaschen zu sich nahmen, können nun auf ganz einfache Art und Weise gesundes Wasser aus dem Wasserhahn konsumieren. „Wir trinken gesund und jetzt viel mehr“, freut sich Schulleiterin Dorothee Blaumer.
Die Trinkwasseranlage nutzt unserer Schule in doppeltem Sinne, da sie auch als Anschauungsmaterial für den Unterricht zum Thema „Wasser“ dient.

Freuen sich über die neue Wasseranlage: Eingerahmt von Susanne Kunderer-Eisenegger und Alexander Eisenegger von der SWISS BlueMotion AG i.G.: (v.li.n.re.) Schulleiterin Dorothee Blaumer von der Hans-Lebrecht-Schule, Marcus Hummel von Evochi und Lehrer Wilhelm Austermann von der Hans-Lebrecht-Schule.
April 2015

Wasserprojekt

Herr Hummel (von der Firma Evochi) mit zwei unterschiedlichen Wasserproben

"Wasser" ist der Quell allen Lebens. Das dachten sich auch die Lehrerinnen und Lehrer der Hans-Lebrecht-Schule, als sie beschlossen aus diesem Thema ein Projekt zu machen. Die Projektidee entstand letztlich aus der Spende eines Wasseraufbereiters von der Firma Evochi, der seit April 2015 die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mit gesundem Trinkwasser versorgt. Auf didaktisch anspruchsvolle Weise wurde also gegen Ende des Schuljahres in jeder Stufe Wasser auf verschiedene Art und Weise behandelt.

Während die Kinder der Unterstufe Bilder malten, den Kreislauf des Wassers kennen lernten und Papier schöpften, konnten die Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe an zahlreichen Stationen Wasser neu kennen lernen und erfahren. In der Oberstufe belegten die Jugendlichen und Jungerwachsenen Wasser-Module aus unterschiedlicher Fachperspektive, aus denen jeweils ein Präsentationsprodukt entstanden ist.

Das Projekt fand am Freitag, den 10.07., durch die Präsentation unterschiedlichster Ergebnisse – vom gesungenen Kurzgedicht, einer Vernissage, Poster-Ausstellungen bis hin zum erstellten Wasserspiel – einen gebührenden Abschluss. Dieser wurde zudem durch den Besuch von Herrn Hummel bereichert, der die Kinder und Jugendlichen mit einem interessanten Vortrag zum Thema Wasser und dessen Aufbereitung begeistern konnte.

Herr Hummel erklärt die Funktion des Wasseraufbereiters
Schüler-Poster zur Präsentation
Sommer 2014

Sommerschule 2014

An der zweiwöchigen Sommerschule 2014 haben insgesamt 12 Schüler und Schülerinnen aus der Kinderstation und der Tagesklinik teilgenommen. Den Kindern sollte durch dieses Angebot ermöglicht  werden, ihre schulischen und sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Angebot der Sommerschule unterteilte sich in den Bereich des Fachunterrichts und in den Bereich des Projektunterrichts. Beide Bereiche waren täglich feste Bestandteile des Unterrichtsgeschehens.

Im Fachunterricht wurden die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch rotierend angeboten. Der inhaltliche Schwerpunkt der einzelnen Unterrichtsfächer ergab sich aus dem jeweiligen Förderbedarf der Kinder. Neben der Vertiefung von Lerninhalten wurden auch Übungen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit durchgeführt sowie verschiedene Lerntechniken trainiert. Im Projektbereich konnten die Schüler und Schülerinnen täglich zwischen Kunst und Sport wählen. Beim Sport bekamen die Kinder die Möglichkeit, sich spielerisch auf unterschiedliche Aktivitäten einzulassen, wodurch sie einen guten Ausgleich zum Lernbereich erhielten. Durch Fang-, Wurf- und Geschicklichkeitsspiele sollte Spaß an der Bewegung vermittelt sowie ein positives Selbstwertgefühl bezüglich der eigenen Körperwahrnehmung  ermöglicht werden. Zusätzlich sollte im Rahmen von Gruppenspielen die soziale Kompetenz gesteigert werden.

Im künstlerischen Bereich gestalteten die Schüler und Schülerinnen zusammen ein großes Mosaikbild, welches aus einer gemeinsamen Idee entstanden ist. Daneben gab es auch für jedes Kind die Möglichkeit, einen eigenen Spiegel- oder Bilderrahmen mit Mosaiksteinen zu kreieren.

Weitere kreative Einfälle konnten die Schüler und Schülerinnen durch Zeichnungen verwirklichen. Auch im künstlerischen Bereich lag der Schwerpunkt darauf, ein positives Selbstwertgefühl hinsichtlich der eigenen Gestaltungsfähigkeit zu ermöglichen.

Insgesamt war die Sommerschule für die Kinder wie auch für die vier Lehrerinnen eine Bereicherung und hat allen viel Freude gemacht!

April/Mai 2014

Leben wie zur Zeit Jesu

Bei unserem Religionsprojekt „Leben wie zur Zeit Jesu“ in der Unterstufe gab es neben knappen theoretischen Teilen, auch viele praktische Aufgaben zu den Themenbereichen „Wohnen, Leben, Berufe und Nahrung zu Zeiten Jesu“. Die Kinder erfuhren viel darüber, wie die Menschen damals gelebt und gearbeitet hatten, wie und welche Nahrungsmittel sie anbauten und welche Speisen die Leute kochten. Aus Salzteig fertigten die Schüler Brettspiele, Spielsteine und Münzen von damals an und gestalteten diese individuell. Zur Aufbewahrung der Münzen durften die Kinder selbst einen Lederbeutel, der von einem Lederband und einer Perle zusammengehalten wurde, ohne technische Hilfsmittel herstellen. Ein Kurzfilm über die Verarbeitung von Leder zeigte den Vergleich von heutiger und damaliger Arbeitsweise.

Darüber hinaus lernten die Kinder, wie die Menschen damals gemeinsam mit ihren Tieren in Höhlen wohnten, aßen und schliefen. Auch die wissbegierige Frage „Was ist denn eine Tora?“ wurde anhand einer original jüdischen Schriftrolle erklärt.

Zum Essen backten wir gemeinsam einfaches Fladenbrot aus Mehl, Öl, Salz und Wasser in der Pfanne. Dazu gab es ein für die damalige Zeit typisches Lauch-Linsen- Gericht, welches wir ebenfalls selbst zubereiteten. Alle aßen gemeinsam auf dem Boden und aus einer Schüssel.

Bei einer gemeinsamen Abschlussrunde am Ende der Woche durfte jedes Kind seine Meinung äußern und seine individuell erzielten Ergebnisse der Gruppe vorstellen. Die Rückmeldungen waren alle sehr positiv - sowohl die Schüler und Schülerinnen als auch die Lehrerinnen hatten viel Spaß an diesem Projekt.

April 2014

Der Weg ins Blau

Am Mittwoch, den 30. April 2014 besuchte eine Schülergruppe der Hans-Lebrecht-Schule in der Ulmer Kunsthalle Weishaupt die Ausstellung Hans Peter Reuter - Der Weg ins Blau.

Die Museumspädagogin Frau Heil führte uns in Leben und Werk des Künstlers ein, die durch die Farbe Blau untrennbar miteinander verbunden sind. Nach eigener Aussage basiert sowohl seine Faszination für die  Architektur gefliester Räume (die ihm den Spitznamen “Kachel-Reuter” einbrachte), als auch seine zunehmende Faszination für die Farbe Ultramarin ursprünglich auf der Erfahrung, dass er als junger Mensch wegen einer schweren Krankheit viele Jahre lang regelmäßig im Hallenbad schwimmen gehen musste.

Seine imaginierten Raumkonstruktionen waren ohne eine unbändige Liebe zum Detail und den unterschiedlichsten Nuancen der Farbe Blau nicht zu bewerkstelligen.


Von der intensiven Beschäftigung des Künstlers mit dem Rechteck und der Farbe Blau versuchten wir uns im Anschluss an die Führung zu eigenen kreativen Umsetzungen inspirieren zu lassen. In der Museumswerkstatt experimentierten wir mit der Farbe Blau und fanden dabei unsere eigene Ästhetik. Unser herzlicher Dank gilt Frau Heil und der Kunsthalle Weishaupt.

Januar/Februar 2014

Kunstprojekt Hundertwasser

Im Rahmen des Kunstunterrichts haben sich die Schüler und Schülerinnen der Unterstufe mit dem Projekt „Hundertwasser“ befasst.

Zunächst malten die Kinder ein Bild des Künstlers Friedensreich Hundertwasser nach. Bildmotiv war die „Spirale“, welche als wesentliches bildnerisches Element im künstlerischen Schaffen von Hundertwasser eine wichtige Rolle spielte.

Danach verglichen die Schüler und Schülerinnen das Foto eines „normalen“ Hauses mit einem Haus von Hundertwasser. Dabei wurden typische Merkmale der kunstvollen Häuser von Hundertwasser herausgearbeitet.

Mit Materialien, wie Schuhkartons, Joghurtbecher u.ä. baute jedes Kind ein Haus im Stil von Hundertwasser nach. Die Häuser wurden anschließend geweißelt und ganz zum Schluss bunt bemalt. Einige Kinder bepflanzten ihre Balkone noch mit Kressesamen.

Die Schüler und Schülerinnen waren von der Aufgabenstellung begeistert und gestalteten die Häuser äußerst kreativ und individuell.

November 2013

Ulmer Synagoge

Am 25. November 2013 besuchten ca. 50 Lehrkräfte und Beschäftigte der KJP Ulm die neue Ulmer Synagoge. Auch eine Schülerin, die sich mit dem Thema „Weltreligionen“ beschäftigte, nahm an der Führung teil.

Die im Dezember 2012 feierlich eröffnete Synagoge befindet sich in unmittelbarer Nähe der, in der Reichskristallnacht von den Nationalsozialisten zerstörten, alten Synagoge.

Aufgrund der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen beschränkte sich die Führung auf den sehr modern und hell gestalteten Gebetsraum. Rabbiner Shneur Trebnik erläuterte die Besonderheiten des jüdischen Gebetsraums und ging auf die Geschichte der Ulmer Juden und ihrer Gotteshäuser ein. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortete er bereitwillig die zahlreichen Fragen verschiedener Gruppenmitglieder.

Fazit: Sowohl die Schülerin als auch die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen äußerten sich sehr positiv über den Verlauf der interessanten Führung.

Dezember 2013

Besuch der Sonderausstellung "Rückkehr des Löwenmenschen"

Am 07. Dezember 2013 besuchten sieben Schüler und Schülerinnen der Hans-Lebrecht-Schule die Sonderausstellung zur Rückkehr des Löwenmenschen im Ulmer Museum.

Anlass waren verschiedene Artikel der Südwestpresse. Der Archäologe des Ulmer Museums, Herr Kurt Weinberger, bot eine einstündige, sehr interessante Führung. Er ging auf alle wesentlichen Details der Grabungsgeschichte und der Restaurierung der etwa 31cm großen und ca. 35.000 Jahre alten Figur ein.

Zur Einbindung der Figur in ihren geschichtlichen Rahmen sind u.a. zu sehen: der imposante Schädel eines Höhlenbären; der Unterkieferknochen eines Höhlenlöwen, der dem Schnitzer des Löwenmenschen als Modell gedient hat; der Schädel eines Mammuts sowie viele weitere Objekte – zum Beispiel Schmuckstücke und Flöten. Diese Exponate zeigen, dass auch unsere Vorfahren der Urzeit schon in der Lage waren, ihrer Existenz einen künstlerischen Rahmen zu geben.


Fazit: Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren von der Ausstellung beeindruckt und würden derartige Unternehmungen öfter begrüßen.

Juli 2013

Abenteuer Malerei

Der Titel „Abenteuer Malerei“ drückt genau aus, was ein kreativer Besuch im Ulmer Museum für die SchülerInnen und LehrerInnen der Hans-Lebrecht-Schule immer wieder bedeutet. Es ist im wahrsten Sinne ein Abenteuer, denn bis zum letzten Tag ist vieles unklar:
    •    Können alle SchülerInnen am Tag X mitkommen?
    •    Ist das angebotene Thema für sie geeignet?
    •    Kann die Führung ihnen die wesentliche Idee des
          Künstlers vermitteln?
    •    Werden sie bei dem angebotenen Thema „anbeißen“?
    •    Werden sie etwas in der Werkstatt umsetzen können,
          was für sie befriedigend ist?

Höhepunkt in diesem Jahr war für uns die Ausstellung von Emil Schumacher anlässlich seines 100. Geburtstages. Nach einer einfühlsamen Einführung in das Werk Emil Schumachers, der zu den bedeutendsten Künstlern des internationalen abstrakten Expressionismus gehört, waren wir vorbereitet, um mit verschiedenen Materialien wie Baumrinde, Sand, Gräsern, verschiedenen Textilien, Pinsel, Farbe und Klebstoff zu experimentieren. Eifrig wurde geklebt, gekleckst und gemalt - Emil Schumacher hätte seine Freude an uns gehabt! Angeregt von Material und Farbe, gestalterisch frei durch die Abstraktion entstanden folgende Bilder, auf die wir sehr stolz sind.